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Aktionsprogramm „Digitalisierung der regionalen Handwerkswirtschaft“ vorgestellt

Lingen eb. 37 Betriebe aus dem Altkreis Lingen haben sich in der Tischler-Innung Lingen als handwerkliche Interessensvertretung zusammengeschlossen. Unter Leitung von Obermeister Martin Hüsling fand vor einigen Tagen die Jahreshauptversammlung der Innung in der Bildungsakademie am Schwarzen Weg 16 in Lingen statt.

Zu Beginn der Sitzung stellte der Leiter der Betriebsberatung und Strukturförderung der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Peter Beckmann, das aktuelle Programm „Digitalisierung der regionalen Hand-werkswirtschaft“ vor. Das dreijährige Aktionsprogramm der Handwerkskammer wird in Kooperation mit den Kreishandwerkerschaften durchgeführt und soll Handwerksbetriebe für das Thema Digitalisierung sensibilisieren, zu ausgewählten Themen informieren und bei Bedarf inhaltlich vertiefende Seminare anbieten. Weiterhin haben Betriebe die Möglichkeit, sich im Rahmen einer betrieblichen Potentialanalyse individuell beraten zu lassen. Ein erstes Seminar finde bereits am 31.05.2017 in Lingen zum Thema „ISDN wird abgeschaltet – telefonieren Sie noch oder Voipen Sie schon“ statt, so Beckmann.


Nach einem kurzen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres stellte Obermeister Martin Hülsing die wichtigsten Eckpunkte der Jahresplanung 2017 vor. So findet in der Zeit vom 17. bis 28.07.2017 eine Ausstellung der diesjährigen Gesellenstücke in der Volksbank Lingen statt. Besucher können hier erneut eigene Bewertungen der Stücke vornehmen und so am Wettbewerb „Mein Lieblingsstück“ teilnehmen. Auch auf der Berufsinformationsbörse am 28.09.2017 in den Berufsbildenden Schulen ist die Innung mit einem eigenen Informationsstand vertreten. Am 30.09.2018 haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich direkt vor Ort in den Tischlereien Herbers und Bojer (Lingen) im Rahmen des „InfoTreff-Tischler“ über die Ausbildung im Tischlerhandwerk zu informieren.

Obermeister Martin Hülsing wies darauf hin, dass vor dem Hintergrund der bekannten demografischen Entwicklung eine stetige und nachhaltige Nachwuchswerbung notwendig sei. Mit dem Jahresprogramm habe die Innung hier wichtige Bausteine gesetzt, die die Betriebe vor Ort durch eigene Aktivitäten ergänzen müßten.