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E-Mobilität spielt auch in der Land- und Baumaschinentechnik eine wichtige Rolle

34 Land- und Baumaschinenbetriebe aus den Altkreisen Lingen und Meppen und der Grafschaft Bentheim haben sich in der Innung für Land- und Baumaschinentechnik zusammengeschlossen. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung stand eine Besichtigung des Fachbereiches Fahrzeugtechnik der Berufsschule Lingen, Technik und Gestaltung, auf dem Programm.

Obermeister Hubert Riepenhausen (Dohren) konnte hierzu erneut zahlreiche Innungskollegen begrüßen. Unter der Leitung des stellvertretenden Schulleiters der Berufbildenden Schulen, Heinz Siegbert sowie des Fachbereichsleiters Ludger Jaske wurden den Versammlungsteilnehmern die umfangreichen Praxis- und Theorieräume vorgestellt. Die neuen Ausbildungsmittel zum Thema E-Mobilität wurden hier mit besonderem Interesse zur Kenntnis genommen. Die Sitzungsteilnehmer waren sich einig, dass das Thema E-Mobilität in naher Zukunft auch im Land- und Baumaschinensektor eine wichtige Rolle spielen wird. Elektrische Antriebe hätten gegenüber konventionellen Konzepten viele Vorteile und erlangen zunehmend praktische Bedeutung. Für die neue Technik spreche vor allem der hohe Wirkungsgrad und dass Maschinen sich sehr präzise steuern lassen. Damit böte sich auch die Möglichkeit, Funktionalität und Effizienz von Land- und Baumaschinen deutlich zu verbessern. Zugleich ließe sich so der CO2-Ausstoß spürbar reduzieren. Erste Anbieter seien hier bereits am Markt. Zeitgleich sei deshalb eine intensive Schulung der Facharbeiter und Auszubildenden auf die neue Technik unabdingbar.

 

Im weiteren Sitzungsverlauf ging Obermeister Riepenhausen auf die wichtigsten Eckpunkte des vergangenen Berichtszeitraumes ein. Er hob dabei die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsangebote der Innung und der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd hervor.

 

Das ausscheidende Vorstandsmitglied Bernd Harsman (Bad Bentheim) gab letztmalig einen Bericht zum Bereich Prüfungswesen ab. An der Abschlussprüfung im Januar 2017 beteiligten sich 41 Prüflinge. Bei der kommenden Winterprüfung stehen hier 38 Prüflinge an. An Teil 1 der Gesellenprüfung im Frühjahr 2017 nehmen 36 Prüflinge teil.

Obermeister Hubert Riepenhausen freute sich über die insgesamt stabilen Ausbildungszahlen.
Der Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers sei nach wie vor für viele junge Menschen ein attraktiver Ausbildungsgang. Vor dem Hintergrund der bekannten demografischen Entwicklung der nächsten Jahre müsse man trotzdem eine intensive Nachwuchswerbung betreiben. Vorgestellt wurden in diesem Zusammenhang neue Rollups, die die Mitgliedsbetriebe kostenfrei bei der eigenen Nachwuchswerbung einsetzen können. Weiterhin erfolgte der Beschluss, dass sich die Innung auch in diesem Jahr an den Berufsinformationsbörsen (BIB) in Lingen und Meppen mit einem eigenen Informationsstand beteiligen wird.

 

Unter Wahlleitung von Hauptgeschäftsführer Horst Hagemann (Lingen) wurde Hubert Riepenhausen einstimmig im Amt als Obermeister bestätigt. Gleiches gilt für seinen Stellvertreter Paul Koldehoff (Langen) sowie für die Beisitzer Karl-Heinz Titzmann (Freren), Franz-Josef Brüggen (Herzlake) und Friedhelm Hamhuis (Itterbeck). Neu in den Vorstand koopiert wurden Ludger Jaske (Gersten) als Prüfungskoordinator sowie Henrik Keuter (Wietmarschen), Franz-Josef Brüggen jun. (Herzlake) und Richard Kuis (Langen). Als Arbeitgebervertreter in den Prüfungsausschuss wurde Henrik Keuter sowie als Stellvertreter Karl-Heinz Titzmann und Richard Kuis berufen.