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Intensivtraining der Dachdecker-Innung

Das Dachdeckerhandwerk als traditionsreicher Beruf ist anspruchsvoll, abwechslungsreich und interessant. Da auch hier die aktuelle technische Entwicklung ständig Neuerungen mit sich bringt, führt die Innung des Dachdeckerhandwerks für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim seit vielen Jahren eine im Land Niedersachsen einmalige Fort- und Weiterbildungsmaßnahme für Auszubildende des dritten Ausbildungsjahres durch.

„Die enge Zusammenarbeit mit der Zulieferindustrie“, so Obermeister Karl-Heinz Fritze, „hat sich hierbei sehr bewährt. Die Referenten stellen zunächst die Leistungspalette ihrer Unternehmen sowie die technischen Regeln und Verarbeitungshinweise im Theorieunterricht vor. Im Anschluss daran folgt die umfangreiche praktische Wissensvermittlung.“

 

Bei der praktischen Unterweisung stehen die Ausbildungsmeister der Innung den Auszubildenden ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite. Der Obermeister ist Stolz auf das Engagement seiner Innungskollegen: „Durch die Einbindung der örtlichen Dachdeckermeister in die praktischen Lehrgangsteile, können alle Auszubildenden von den Erfahrungen der Kollegen aus der täglichen Arbeit profitieren und erhalten Antworten auf Problemstellungen, die oft in keinem Lehrbuch zu finden sind.“ Ziel des Lehrganges sei neben einer optimalen Prüfungsvorbereitung auch die Vermittlung von Fachwissen für die vielfältigen Aufgaben, die auf die Gesellen nach dem Bestehen der Gesellenprüfung zukommen, so Fritze.

 

Nachfolgende Lehrgangthemen standen in diesem Jahr auf dem Programm:


• Herstellung einer Biberschwanzkehle
• Einbau von Wohnraum-/Dachfenstern
• Verlegung von Bitumenprodukten
• Flüssigkunststoff-Anwendungen
• Rheinzink – Herstellung und Einsatz im Hochbau
• Verarbeitung von Faserzement Deutsche Deckung

 

Auch das Thema „Arbeitssicherheit“ kam bei der Maßnahme nicht zu kurz. Hier gab es zu Beginn der Maßnahme ein entsprechendes Fachreferat der Bau-Berufsgenossenschaft.