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Jahreshauptversammlung der Dachdecker-Innung

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Dachdecker-Innung fand vor wenigen Tagen in der Bildungsakademie des Lingener Handwerks am Schwarzen Weg 16 statt. Obermeister Karl-Heinz Fritze (Haselünne) konnte wiederum zahlreiche Innungskollegen der insgesamt 38 Mitgliedsbetriebe aus den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim begrüßen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Fachvortrag zum Thema „Wer atmet lebt länger“ durch den Sachverständigen Dachdeckermeister David Vockeroth. Der Referent ging ausführlich auf Bauphysik und Lüftung im Steildach ein und zeigte vielfältige Lösungsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Bauvorhaben auf. Der Vortrag wurde von einer lebhaften Diskussion begleitet, bei der auch viele Praxisfragen der Sitzungsteilnehmer beantwortet wurden.


In seinem Jahresbericht wies Obermeister Fritze auf die vielfältigen Innungsaktivitäten, Veranstaltungen und Seminare im Berichtszeitraum hin. Besonders hervorgehoben wurde die Beteiligung an den Berufsinformationsbörsen in Lingen und Meppen, die sicherheitstechnische Unterweisung für die Mitarbeiter der Mitgliedsbetriebe, die Studienfahrt der Innung nach Werningerode mit Besuch der Firma Jacobi Dachziegel sowie die Erste-Hilfe Lehrgänge.
Die von Hauptgeschäftsführer Horst Hagemann erläuterte Jahresrechnung 2016 sowie der ausgeglichene Haushaltsplan 2017 wurden einstimmig genehmigt, da seitens des Rechnungsprüfungsausschusses keine Beanstandungen festgestellt wurden.

 

Weiterer Themenschwerpunkt der Jahreshauptversammlung war das Thema Nachwuchs-werbung. Zunächst gab Lehrlingswart Michael ten Wolde einen kurzen Rückblick auf die durchgeführten Prüfungen und erläuterte danach die ab Sommer 2017 gültige neue Prü-fungsordnung, diese würde deutlich höhere Anforderungen an die Auszubildenden stellen. Obwohl die Lehrlingszahlen in den vergangenen Jahren im Wesentlichen konstant geblieben sind, wird sich der Vorstand mit neuen Möglichkeiten der Nachwuchswerbung in sozialen Netzwerken bzw. durch Kinowerbung befassen. Einigkeit bestand bei den Sitzungsteil-nehmern dahingehend, dass die Betriebe in den nächsten Jahren Demografie bedingt eine Vielzahl neuer Fachkräfte benötigen.