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Mehr Sicherheit durch gutes Licht

„Mehr Sicherheit durch gutes Licht!“, so lautet das Motto des Lichttests 2019. Der Licht-Test ist die traditionsreichste Verkehrssicherheitsaktion in Deutschland. Seit vielen Jahren engagieren sich im Oktober auch die Mitgliedsbetriebe der Kfz- Innung Meppen im Rahmen der Licht-Test-Aktionswochen.


Die diesjährige Lichttest-Aktion der Kfz-Innung Meppen findet in der Zeit vom 1. bis 31.10.2019 in den über 60 Mitgliedsbetrieben statt. Die Lichttestplakette 2019 wurde nunmehr im Autohaus Kemper (Meppen) der Öffentlichkeit vorgestellt. Sicherheitspartner im Jahr 2019 sind erneut die Verkehrswacht Meppen, die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim sowie die AOK Region Emsland/Grafschaft Bentheim.

 

Trotz aller Fortschritte in der automobilen Licht-Technik sei der jährliche Check der Beleuchtungsanlage unverzichtbar, erklärte Obermeister Josef Steinkamp mit Hinweis auf die unverändert hohen Mängelquoten. Rund ein Drittel der Fahrzeuge wiesen im vergangenen Jahr einen Mangel in der Lichttechnik auf. „Es geht um die Sicherheit auf den Straßen mit Beginn der dunklen Jahreszeit,“ betonte denn auch Bernd Kaiser von der Verkehrswacht Meppen.

 

Neues Licht verlangt neue Prüftechnik

Zu der Entwicklung des Licht-Tests und den damit verbunden Herausforderungen an die Kfz-Meisterbetriebe erklärte der Obermeister Steinkamp: „Im Rahmen des Licht-Tests können auch heute noch die meisten Beleuchtungsfunktionen sowie die grundsätzliche Einstellung der Scheinwerfer kostenlos überprüft werden. Der Arbeitsaufwand hierzu hat sich nicht wesentlich geändert. Müssen aber Teile ersetzt werden oder sind Einstellarbeiten an den Scheinwerfern erforderlich, entsteht in der Regel ein erheblicher Aufwand. Bei Fahrzeugen mit modernen Lichtsystemen muss der Scheinwerfer zur geometrischen Fahrachse (Spurstellung der Hinterräder) eingestellt werden.“ Lichteinstellungen ohne Diagnosegerät gehören dabei bei modernen Scheinwerfersystemen der Vergangenheit an. Und nicht zuletzt wird gut ausgebildetes Personal benötigt, damit diese komplexen Systeme richtig eingestellt werden können. Das alles sei nicht kostenfrei zu haben, so Steinkamp.


Petra Menger, Pressesprecherin der AOK, betonte: „Die Kontrolle ist gerade für Autofahrer, die mit geringerem Budget oft eher ältere Autos fahren, ein absolutes Muss. Wer im Straßenverkehr blendet oder einäugig fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.“