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Novellierung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung

Hubert Riepenhausen (Dohren) ist auf der diesjährigen Mitgliederversammlung im Gasthof Klaas in Lingen als Obermeister der LandBauTechnik-Innung einstimmig wiedergewählt worden. Er führt somit gemeinsam mit seinem Vorstandsteam weitere drei Jahre eine handwerkliche Arbeitgebervertretung mit 34 Mitgliedsbetrieben in den Altkreisen Lingen und Meppen und dem Landkreis Grafschaft Bentheim.

 

Unter der Wahlleitung von Ehrenobermeister Dietrich Lankhorst (Neuenhaus)n wurden auch der stellvertretende Obermeister Paul Koldehoff (Langen), Beisitzer Friedhelm Hamhuis (Itterbeck) und Prüfungskoordinator Ludger Jaske (Gersten) in ihren Ämtern bestätigt. Neu als Beisitzer gewählt wurden die bisher kooptierten Mitglieder Franz-Josef Brüggen jun. (Herzlake), Henrik Keuter (Wietmarschen) und Richard Kuis (Langen). Bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Franz-Josef Brüggen sen. (Herzlake) und Karl-Heinz Titzmann (Freren) bedankte sich Obermeister Hubert Riepenhausen herzlich für das langjährige ehrenamtliche Engagement im Innungsvorstand.

 

In seinem Jahresbericht ging der Obermeister auf die wichtigsten Eckpunkte des vergangenen Berichtszeitraumes ein. Er hob dabei die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsangebote der Innung sowie der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd hervor. Er stellte fest, dass das LandBauTechnik-Handwerk von der Pandemielage bislang wirtschaftlich nicht so stark betroffen sei wie andere Gewerke. Kurzarbeit und massive wirtschaftliche Einbrüche gebe es in den meisten Betrieben noch nicht. Aufmerksam abzuwarten sei hier, wie sich die Pandemie auf die mittel- und langfristige Entwicklung im Land- und Baumaschinensektor auswirke, so der Obermeister.

 

Im weiteren Sitzungsverlauf wurden die Sitzungsteilnehmer über die Novellierung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) im LandBauTechnik-Handwerk informiert. Die ÜLUs dienen zur systematischen Vermittlung und Vertiefung von Ausbildungsinhalten und ergänzen die betriebliche Ausbildung in entscheidenden Punkten. In den letzten zwei Jahren wurden die Lehrgänge inhaltlich aktualisiert, neu gegliedert und teilweise umbenannt. Schwerpunkte bei der Modernisierung waren vor allem die Bereiche Elektronik und Datenübertragung. Auch die Themenfelder Digitalisierung und Hochvolttechnik finden sich in den neuen Kursen wieder. Die ÜLU-Inhalte, so Obermeister Hubert Riepenhausen, tragen somit der dynamischen Entwicklung des Berufsbildes Land- und Baumaschinenmechatroniker Rechnung.

 

Ziel der Innung sei dabei ein möglichst ortsnahes Lehrgangsangebot für die rund 120 Auszubildenden, die die Berufsschulen in Nordhorn, Lingen und Meppen besuchen. Für eine zeitnahe Abstimmung wurde hierzu eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Mitgliedsbetriebe sowie Lehrwerksmeistern der Campus Handwerk Süd-West Niedersachsen GmbH gegründet.